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Ärztekammerwahl RLP · 23. September 2026 · Wahlbezirk Pfalz

Rechenschaft.
Dann Vertrauen.

Praxisnah. Unabhängig. Rechenschaftspflichtig.

Wer von uns Pflichtbeiträge verlangt, schuldet uns Rechenschaft. Ich trete an, damit unsere Kammer sie ablegt — und übernehme dafür persönlich Verantwortung.

Dr. med. Helmut Grimm, Facharzt für Augenheilkunde
Dr. med. Helmut Grimm
Facharzt für Augenheilkunde · Speyer
Listenplatz 1
Liste „Grimm — Rechenschaft · Transparenz · Praxisnah“
Warum ich antrete

Ein Brief an meine Kolleginnen und Kollegen

Kein Apparat, keine Phrasen — eine einfache Erwartung, von einem, der selbst jeden Tag in der Praxis steht.
Liebe Kollegin, lieber Kollege,

ich kandidiere, weil ich eine einfache Erwartung habe: Wer von uns Pflichtbeiträge verlangt, schuldet uns Rechenschaft darüber, was damit geschieht. Diese Rechenschaft bekommen wir heute nicht. Wir erfahren nicht, wie unsere Beiträge verwendet werden, wie hoch das Vermögen unserer Kammer ist und wie es angelegt wird.

Aus diesem Schweigen ist Frust geworden, und aus Frust wird Rückzug — aus dem Ehrenamt, aus der Selbstverwaltung, bis hin zum Ruf, die Kammer ganz abzuschaffen.

Die Antwort auf eine Kammer, die nicht antwortet, ist nicht weniger Kammer — sondern eine Kammer, die Rechenschaft ablegen muss.

Dafür stehe ich, und dafür übernehme ich persönlich Verantwortung.

Dr. med. Helmut Grimm
Facharzt für Augenheilkunde, Speyer
Wofür ich stehe

Fünf Haltungen, kein Programmlyrik

Woran Sie meine Arbeit in der Vertreterversammlung messen können.
Rechenschaft
Wer Pflichtbeiträge erhebt, schuldet lückenlose Auskunft — ungefragt, nicht erst auf Antrag.
Unabhängigkeit
Mein Mandat kommt aus der Praxis, nicht aus dem Apparat. Doppelämter in Kammer und KV lege ich offen.
Verhältnismäßigkeit
Jede Pflicht muss ihren Aufwand rechtfertigen. Wenn nicht: abschaffen, nicht digitalisieren.
Verbindlichkeit
Fristen der Kammer uns gegenüber gelten so streng wie unsere gegenüber den Patienten.
Nähe
Berufspolitik entscheidet über unseren Arbeitsalltag. Sie gehört in die Sprechstunde, nicht nur in den Sitzungssaal.
Mein Programm

Sieben Felder — und jedes so gefasst, dass Sie mich daran messen können

Jede Forderung lässt sich als Antrag in die Vertreterversammlung einbringen. Nach fünf Jahren kann jeder nachprüfen, ob sie erfüllt wurde.
Feld 1

Transparenz über Beiträge und Vermögen

  • Transparenzsatzung, beantragt in der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode.
  • Haushaltsplan und Jahresrechnung ungekürzt im Mitgliederbereich — kein Kurzbericht.
  • Vollständige Vermögensübersicht: Immobilien, Wertpapiere, Beteiligungen, Rücklagen, Versorgungsverpflichtungen.
  • Beschlossene, veröffentlichte Anlagerichtlinie mit jährlichem Anlagebericht.
  • Beitragsverwendungsrechnung: Was kostet jeder Aufgabenblock je Mitglied?
Feld 2

Beitragsgerechtigkeit

  • Beitragssatzung überprüfen: Kappung, Härtefall, Elternzeit, Teilzeit, Ruhestand, Doppelbelastung.
  • Keine Beitragserhöhung ohne vorgelegte Aufgabenkritik — wer mehr will, sagt vorher, was er weglässt.
  • Eine Rücklagenobergrenze: Überschüsse darüber senken den Beitrag, statt Vermögen aufzubauen.
Feld 3 Kern meiner Kandidatur

Vom Frust zum Verfahren

Wo Mitglieder keine Antwort bekommen, entsteht Selbsthilfe — Widerspruch, Klage, Rückzug. Verständlich, und trotzdem schädlich, weil es Beitragsmittel bindet und uns gegenüber der Politik schwächt. Ich will keinen Appell an die Geduld, sondern Verfahren, die Antworten erzwingen.

  • Eine unabhängige Ombudsstelle für Mitgliederbeschwerden, ohne Vorstandsweisung, mit öffentlichem Jahresbericht.
  • Ein Auskunftsanspruch mit Frist: verbindliche Antwort in vier Wochen — Ausbleiben wird gezählt.
  • Ein Minderheitenrecht: Zehn Delegierte können Akteneinsicht und einen Sonderbericht erzwingen.
  • Ein Mitgliederbegehren: Ab einem Quorum kommt ein Thema auf die Tagesordnung.
  • Öffentlichkeit der Vertreterversammlung: Livestream für Mitglieder, Wortprotokoll, auf Antrag namentliche Abstimmung.
Feld 4

Weiterbildung entbürokratisieren

  • Genehmigungsfiktion: Bleibt der Bescheid zur Weiterbildungsbefugnis acht Wochen aus, gilt sie als erteilt.
  • Das eLogbuch als alleiniger Nachweis — keine Parallel-Papierakte, Schnittstelle zu den PVS.
  • Aktive Koordination von Verbund- und Rotationsweiterbildung mit Vorabzusage zur Anerkennung.
  • Schnelles Standardverfahren für die Teilzeitweiterbildung.
  • Verfahrenslotse für ausländische Qualifikationen, Zieldauer drei Monate.
  • Quartalsweise veröffentlichte Bearbeitungszeiten je Verfahrensart.
Feld 5

Bürokratie insgesamt

  • Once Only: jede Angabe an die Kammer genau einmal — die Parallelpost muss weg.
  • Aufwandsfolgenabschätzung vor jeder Satzungsänderung: Wie viele Minuten je Praxis und Jahr?
  • Eine Sunset-Klausel: Jede neue Pflicht wird befristet und nach drei Jahren auf Wirkung geprüft.
Feld 6

Verhältnis zur KV — ehrlich

Die Kammer hat gegenüber der KV keine Aufsicht. Ich verspreche nur, was die Kammer wirklich kann:

  • Doppelmeldungen abschaffen: ein Datensatz statt zwei.
  • Eine Anlaufstelle für Niederlassung und Nachfolge.
  • Doppelmandate offenlegen.
  • Vorbild statt Forderung: eigene Finanzen vollständig offenlegen.
Feld 7

Niederlassung und Versorgung sichern

  • Weiterbildungsstellen dort schaffen, wo im ländlichen RLP die Nachfolge fehlt.
  • Belastung im Bereitschaftsdienst transparent machen, Befreiungsregeln einheitlich.
  • Delegation stärken (VERAH, NäPa) mit klaren berufsrechtlichen Leitplanken.
  • Ein Störungsmelderegister für TI-Ausfälle mit jährlicher Auswertung ans Ministerium.
Der Unterschied

Meine persönliche Selbstverpflichtung

Ein Programm haben alle. Was ich zusätzlich gebe, ist eine Bindung, an der Sie mich festhalten können. Als gewählter Delegierter verpflichte ich mich:
  • Ich veröffentliche mein Abstimmungsverhalten in der Vertreterversammlung.
  • Ich veröffentliche meine Anwesenheitsquote.
  • Ich lege Nebentätigkeiten, Mandate und Interessenbindungen offen.
  • Ich beantworte jede Mitgliederanfrage innerhalb von 14 Tagen.
  • Ich berichte einmal jährlich schriftlich, was ich erreicht habe — und was nicht.
  • Ich übernehme kein Amt in Kammer und KV gleichzeitig.
Dr. med. Helmut Grimm
— mit kollegialem Gruß
So geben Sie Ihre Stimme

Eine Stimme. Ein Kreuz. Große Wirkung.

Gewählt wird per Brief. Sie haben eine Stimme und kreuzen einen Wahlvorschlag an — so sieht er auf dem Stimmzettel aus:
Stimmzettel · Wahlbezirk Pfalz — eine Stimme
Grimm — Rechenschaft · Transparenz · Praxisnah
Dr. Helmut Grimm · [Platz 2] · [Platz 3]
Andere Liste
Ihr Kreuz gehört zur Liste mit dem Kennwort „Grimm — Rechenschaft · Transparenz · Praxisnah“.
Der Name, den Sie suchen

Auf dem Stimmzettel steht neben meinem Namen ein Kennwort — es sagt in vier Worten, worum es geht:

Kennwort der Liste — darauf setzen Sie Ihr Kreuz:
GrimmRechenschaftTransparenzPraxisnah

Kein Verhältnis-Hürde, keine Sperrklausel: Schon wenige Dutzend Stimmen im Bezirk Pfalz reichen für ein Mandat. Ihre Stimme zählt hier wirklich.

1

Unterlagen kommen per Post

Bis spätestens 11. September erhalten Sie Ihren Wahlbrief in die Praxis.

2

Ein Kreuz setzen

Kreuzen Sie die Liste „Grimm — Rechenschaft · Transparenz · Praxisnah“ an.

3

Zurückschicken — früh

Wahlbrief absenden, damit er rechtzeitig beim Bezirkswahlleiter ankommt.

23. September 2026, 18:00 Uhr
Bis dahin muss Ihr Wahlbrief beim Bezirkswahlleiter Pfalz eingegangen sein. Danach zählt keine Stimme mehr — schicken Sie ihn früh ab.

Machen Sie unsere Kammer rechenschaftspflichtig.

Am 23. September entscheiden Sie, ob unsere Kammer Rechenschaft ablegt. Geben Sie Ihre Stimme der Liste „Grimm — Rechenschaft · Transparenz · Praxisnah“.

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